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Österreichische Optimist Dinghy Vereinigung
Bericht von unserem WM Team [weiter]

 

 

9.1.2012

Es war ein guter und ein schlechter Tag zugleich, da der Tag wunderschönes Wetter brachte, sehr zu unserer Freude, aber leider auch nur sehr wenig Wind.Das allerdings wusste ich schon gleich beim Windmessen, das würde der Tag für unsere Segler werden, Bedingungen wie zu Hause. So war es dann auch, die Jungs legten Bilderbuchstarts hin und waren noch nach der Zielkreuz unter den ersten 10. David führte das Feld an. Ich freute mich schon ,dass er diese Wettfahrt gewinnen würde, da wurde ihm quasi vor der Nase die Türe zugeschlagen, die Wettfahrt abgebrochen. Es gab zuviel Strom, den es da in dieser Bucht nie gibt, der sich aber aus dem Unwetter des Vortages ergab. Im Landesinneren schwemmte der Regen den Boden aus und der Fluss hatte viel mehr Wasser als sonst und war dann verantwortlich für diese Strömung in der Bucht. Die boote konnten nicht im Zeitlimit das Ziel erreichen.
Die Wettfahrtleitung holte mich jedoch um mir zu gratulieren. Sie hatten keine besseren Starts an dieser WM gesehen, auch die Jury lobte die Segler und den Trainer.
Momentan sitzen wir alle in Hongkong am Flughafen, völlig erschöpft von einem Ausflug in diese überwältigende Stadt.
Wir haven Tokio, Neuseeland und Hongkong besucht und einen Eindruck der vschiedenen Kulturen gewonnen. Wir bedanken uns bei den Eltern, die das ermöglichten.

 

7.1.2012

Samstag, ein neuer Tag, ein neues Glück! Grauer Himmel, schwere Wolken verhießen nichts Gutes. Bis jetzt bedeutete das immer wenig Wind und Regen. Der Regen kam erst am Abend dazu, aber das mit dem wenigen Wind traf ein. Die südamerikanischen Coaches haben sich gleich aufgeregt, daß man unter diesen Bedingungen nicht segeln kann, aber glaubt mir, es war wie zu Hause. Ganz normal wenig Wind, was eben genau Davids und Nikos Verhältnisse sind. Sie haben hervorragend abgeschnitten, bei 2 Wettfahrten machte Niko einen 5., David einen 3. und 8. Platz . Für morgen ist ein bißchen mehr Wind angesagt, und bis zu 3 Wettfahrten werden gesegelt werden.
Heute haben auch im IODA Meeting die Wahlen stattgefunden und wie Paul ja schon gepostet hat, gewannen Italien, Riva, die WM 2013, und Ungarn, Balaton, die EM 2013. Es wurde noch über das Format der Weltmeisterschaft diskutiert, dass die Tage verkürzt werden, dass weniger Wettfahrten gesegelt werden, dass das Teamrace zum Schluss gestartet wird nicht mitten in den Tagen des Fleetrace. Diese Entscheidungen fallen aber frühestens im Sommer in der Dom. Rep. Und gelten auf gar keinen Fall vor 2014. Auch die Coaches trafen sich um ih Meinung zu Papier zu bringen, denn nur eine schriftliche Eingabe kann abgestimmt werden, wenn sich etwas ändern soll. Die Trainer sind für die Verkürzung der WM, auch wollen sie eine Internetplattform um sich auszutauschen.

 

6.1.2012

Heute, Freitag, hatten wir unseren "Layday", der notwendig ist. Man muss einmal aus dem Klub hinaus. Aber, welches Programm soll da abgewickelt werden. Für den Trainer und mich ganz klar, es sollte nach den Wünschen der Segler gestaltet sein.Die Kinder hatten seit dem Tag, da sie einen Jetskifahrer auf dem Wasser gesehen hatten, nur diesen einen Wunsch im Kopf. Außerdem fragten sie x-mal, ob sie nicht Lasertag spielen dürften. Ich hatte vor dem Long Distance Race versprochen, dass sie das alles dürfen, wenn sie die Regatta gewinnen, was ja dann der Fall war. So, wie sollte ich nun das Jetski fahren verhindern, ich wollte ja unsere Wettfahrttage nicht gefährden und überhaupt....die Eltern würden mir wohl den Kopf abreißen, wenn da etwas passiert!!!!! Da kam mir das Gesetz in Neuseeland entgegen. Sie durften nicht fahren. Wir waren am Taupo See , der auf 1500m liegt und dazu auch viel zu kalt war. Dort gibt es einen Fluss, der eine Stromschnelle hat, die 200.000 Liter Wasser in der Sekunde transportiert, sehr beeindruckend. Danach machten wir noch eine Wanderung Durch das Gebiet der Geysire. Das hat dann allen gefallen, die verschiedenen Farben des kochenden Wassers,je nachdem welches Metall darin gelöst war, hat alle erstaunt. Dazu konnte man das auch noch riechen. Schließlich fuhren wir mit dem gemieteten Van (Fahrer war ich-Linksverkehr) wieder nach Hause und die Lasertaghalle war noch offen, sodass das auch noch gespielt werden konnte. Ein guter Tag!

 

5.1.2012

Am Donnerstag segelten die Jungs das Long Distance Race mit, an dem nicht alle Nationen teilnahmen, die bereits beim Teamrace ausgeschieden waren. Leider auch nicht die Slowenen und die Deutschen. Wir hätten uns gerne gemessen. So haben David und Niko weitaus geführt und die anderen gleich dahinter rangiert. David hat das Race overall gewonnen. Die Teilnahme war freiwillig, es war guter Wind und wunderschönes Wetter. Endlich konnten wir erleben, was der Slogan der Region hier verspricht: "nice, sunny Hawkes Bay". Die Segler mussten selbst herausfinden, wie der Wind am besten zu nützen ist und sie am schnellsten ins Ziel gelangen. Es wurde im Briefing besprochen, dass es 3 Bahnmarken gibt, aber es egal ist, ob man von A nach B und C oder umgekehrt fährt, man musste überlegen, wie der Wind kommt und demnach der Weg am schnellsten zurückzulegen ist. Maurizio überließ uns, das herauszufinden und ich begleitete die Kinder aufs Wasser. Klugerweise haben sie selbst sich aufgeteilt und beide Wege abgedeckt, was sich ausgezahlt hat. Der Start war ein "Le Mans Start" vom Strand aus.

 

4.1.2012

Hoffe bis zum Ende meines "blogs" euch die Resultate des Teamraces vom ersten Tag posten zu können. Wir nehmen morgen an der "long distance regatta"teil. Das Teamrace gegen AUS war eine Chance, die nicht so einfach zu nützen war. Die AUSsies waren stärker als angenommen, gegen Cook Islands waren wir dann überlegen, was aber nicht so schwierig ist und gegen Slowenien hatten wir wirklich Chancen. Peter Janesits war einfach ein bißchen zu schnell in den Wenden und machte dann auch noch Speed. Ich habe alles gesehen, man konnte gut zuschauen und jeden sehen auch wie er im Boot arbeitete. Es gab einzelne Aktionen, die mir sehr gut gefielen und auch Erfolg hatten. Man sah das Team zusammenarbeiten! Super! Es gab ja Bahn Alpha und Bravo, weiß nur die Ergebnisse von unserer Alpha Bahn. Demnach nehmen morgen teil: USA,PER,MAS,SWE,NOR,BRA,CRO,DEN und von der anderen Bahn noch 8, die noch nicht ausgehängt sind. Später....

 

3.1.2012

Es wurde Tatsächlich nur eine Wettfahrt gesegelt. Ziemlich frustrierend, hier Verhältnisse vorzufinden wie an einem schlechten, fast windlosen Tag daheim und eigentlich auf viel Wind eingestellt zu sein. Unsere Sportler haben ihre Starts nicht so schlecht gefunden, waren alle zufrieden, außer Christoph, Mauro fand die Starts nicht so toll. Es waren die Winddreher sicher sehr schwer zu sehen, da das Wasser, der Himmel, alles die gleiche Farbe hatte. Wenn gestern unser Tag schwarz war, dann kann man ihn heute grau nennen. Aber die Jungs sind guter Dinge und freuen sich auf morgen. Sie wollten selber ein längeres Meeting mit Mauro um alles wegen des Teamrace zu besprechen. Unsere Gegner sind die Australier, dann Cook Island oder Germanien.
Leider ist vom Wettergott wieder keine Kooperation zu erwarten, laut Vorhersage.

Dritter Tag Ergebnisse bis Race 6: http://www.optiworldsnz.org.nz/attachments/article/384/OptiWorlds2011_day3_provisional%20plus.pdf

Jetzt warten die Kinder schon 2 Stunden am Wasser und nun ist der erste Start für heute, am Abend erfährt ihr mehr, wenn das schwache Internet es zuläßt.

 

2.1.2012

Ein anscheinend unlösbares Problem gibt es hier im Klub mit der Internetconnection. Dauernd bricht das System zusammen. Skypen ist inzwischen quasi verboten, das verbraucht zuviel.
Leider haben auch unsere Optisegler ein unlösbares Problem : den Start!
Aus der hinteren Reihe heraus kann man nicht ins vordere Feld fahren.
Der Wind hat gedreht, was auch andere Nationen getroffen hat.

 

1.1.2012

Zweiter Tag Ergebnisse bis Race 5: http://www.optiworldsnz.org.nz/attachments/article/313/OptiWorlds2011_day2_race%205_provisional.pdf

 

31.12.2011

Das Wetter lässt sehr zu wünschen übrig. Es giesst wie aus Kübeln, keine Besserung in Sicht. Die Segler wurden aufs Wasser geschickt zum "Practice Race". Leider war kein Wind und kaum waren alle draussen, musste die Wettfahrtleitung die Wettfahrt abbrechen.
Wieder an Land mussten wir uns beeilen um uns umzuziehen für die Eröffnungsfeier. Man möchte meinen, dass diese wegen Regens abgesagt wird oder in einer Halle abgehalten wird. Nichts davon! Der Auftritt der Maori fand bei strömendem Regen statt. Es wurde uns ein Willkommensgebet der Maori vorgeführt. Alle Nationen waren auf dem zentralen Platz versammelt und wurden auch einzeln vorgestellt. Dann kamen die unerlässlichen Ansprachen, die nicht lange dauerten! Schliesslich wurden wir wieder in dafür organiqierten Bussen wieder zum Klub gebracht. Dort gab es ein Abendessen für die Segler und für die Erwachsenen einen Hamburger. Die Jungs wollten dann schon früh heim ins Hotel, da sie ganz nass waren. Daheim wartet immer das Whirlpooll und ein angenehmes Bett. Um 22:00 schlief das Team bereits, obwohl ich eigentlich erlauben wollte, dass die Kinder Mitternacht erleben. Morgen beginnt jedoch die Weltmeisterschaft , für die wir ja da sind und da muss man ausgeschlafen sein.

Heute gut gefrühstückt, dann haben die Jungs ihre Segel aufgebändselt und sind hinausgefahren zum Practice-Race (1 Wf Probe). Um 15.45 Uhr fahren wir zur Eröffnungsfeier. Morgen im 13.00 Uhr starten die WM-Wettfahrten (als kurz nach Neujahr bei euch ;-) ).

 

30.12.2011

Heute durften wir ausschlafen. Es waren alle müde von dem Wetter. Es herrscht ein Tiefdruck und in der Nacht hat es gegossen. Auch während des Tages regnete es immer wieder, auch der Wind war mau, mau, nicht wie üblich. Die Burschen bändselten die vermessenen WM Segel auf in aller Ruhe, dann gingen wir zum Registrieren. Wir haben jetzt auch schon unsere "tags", die Ausweise. Mit denen können wir ins "Kulinarium", das Essenszelt. Seit heute Abend gibt es das offizielle Essen. Jedes Team hat seinen Tisch und man holt sich vom Buffet soviel man will. Gott sei dank! Nach meiner Erfahrung bei "Kentucky Fried Chicken" heute mittags! Hatte dem Christoph versprochen, dass wir da einmal hingehen und die anderen fanden seinen Vorschlag gut. Also machten wir einen kleinen Ausflug in die Stadt und assen im besagten Lokal. Mein Fastfoodlokalbedarf ist gedeckt.
Wieder im Klub angekommen sehe ich den Trainer der Deutschen herumeilen mit den Vermessungspapieren in der Hand. Die Segel von Marvin und Ingmar passen nicht. Der Landenberger hat sich vermessen. Die beiden deutschen Segler mussten da vor Ort neue Segel kaufen, ihre waren nicht zu reparieren, zuviel ausser der Norm.
Ab morgen essen wir zu geregelten Zeiten: also Frühstück um 8:15 und Abendessen um 19:15, wir sind die zweite Gruppe, die ersten müssen früher aufstehen, da wir nicht alle im Cateringzelt Platz haben. Es gibt also Essen im Schichtbetrieb.
Morgen nehmen die Segler teil am "Practice Race". Wir werden sehen, was the next day in paradise bringt.

 

29.12.2011

Mauro hat alle Segel genäht wie es die Vermesser wollten. Christophs Schwert und das von Niko habe ich mir vorgenommen. Habe eine Tischlerwerkstatt gefunden. Der Tischler schliff den Schwertgriff um
Einen Millimeter ab jetzt passt alles. Da können wir morgen endlich registrieren gehen. Wir haben nichts versäumt ,denn es gab keine vorgezogene Registrierung, morgen müssen sich alle anstellen.
Die Regatta verlief zur mittleren Zufriedenheit. Eh gut, dass es diese Regatta gab. Christoph ist endlich heute einmal zu seiner eigentlichen Form aufgelaufen. Er fuhr auf den 8. Platz, hat ihm leider nicht mehr viel genützt im Gesamtergebnis.
Die Singpuris,Chilenen, Peruaner, Neuseeländer fahren schon um die Ohren......

Ergebnisse vom Mittwoch:

Herwig in den Top 50, Niko u Christoph Top 100, Patrick u David mit aufsteigender Tendenz. Gratulation dem Team und vor allem den Betreuern zur großteils gelungenen Generalprobe!
... Und jetzt mit viel Selbstvertrauen in die WM starten!

 

28.12.2011

Heute ist der 28.12. Die Segel sind noch nicht fertig, das wird Mauro morgen in der Früh erledigen in der Segelmacherei im Ort. Inzwischen haben wir die Reservesegel aufgeriggt, damit wir an der Regatta teilnehmen können. Heute wurden dann bei Traumbedingungen 4 Wettfahrten ausgefahren. Die Ergebnisse wissen wir noch nicht genau, so Mitte bis hintere Mitte. Die Regatta wurde von Harken gesponsert. Hat noch nichts mit der Weltmeisterschaft zu tun außer dass die gleichen Teilnehmer da sind. Morgen gibt es noch 2 Wettfahrten, aber der Start ist später, erst zur Mittagszeit.
Zum Abendessen waren wir dann beim Inder, sehr gut!!!! Man ist nicht schlecht hier überall, seafood ist natürlIch frisch und das Obst schmeckt fantastisch, wird im Klub angeboten..viel weniger üdblich ist Brot. Man braucht auch keines man isst etwas anderes.
Heute sind noch die Deutschen und Spanier angekommen, die letzten werden dann die Italiener sein.

 

27.12.2011

Heute ging's zuerst zum Training allerdings nur 2 Stunden, dann hieß es Boote trocknen, alles ausbauen, Segel abbändseln, bei der Vermessung anstellen. Curley Morris, der Chefvermesser, war leider sehr genau. Maurizio muss bei jedem Segel etwas richten. Die Schwerter von Niko und Christoph haben oben beim Griff um 1,5 mm nicht gepasst. Mit ein bisschen Schleifen war das Problem behoben. Die Segel machen wir morgen fertig. Mauro musste einpaar Ringe um 5mm versetzen und 3 Nähte auftrennen und neu nähen. Ich habe mir ein Fahrrad ausgeliehen, damit ich die Einkäufe erledigen kann. Die Jause besorge ich doch, da die Trauben von hier herrlich schmecken und die Kiwis mh,mh süß. Da reden sogar die Kinder zu Obsttigern.
Momentan wird wieder einmal gejettet, drum muss ich jetzt alle zur Ordnung bzw. zum Essen rufen.

 

26.12.2011

Der Tag verging wie im Flug. In der Früh ist das Aufstehen noch immer etwas mühsam, der Jetlag lässt grüssen. Zuerst geht es immer zum Frühstück in den Klub, dann nochmals zurück in die Unterkunft, ist ja nur 2 Minuten zu gehen. Die Athleten ziehen sich um, noch wird immer eine Kleinigkeit vergessen, entweder das Wasser mitnehmen oder die Uhr oder, oder...schließlich ist aber doch alles mitgegangen für jeden und man fährt aufs Wasser. Uruguay, unsere Nachbarn aus Slowenien, Chile, Niederlande, Mexiko, Südafrika, Thailand trainieren auch. Am Vormittag ist noch genug Konzentration vorhanden, da wird noch gekämpft, nachmittags lässt die Kraft ein bisschen nach. Trotzdem harren alle 7 Stunden aus. Geplant war eigentlich, dass das Team zum Lunch hereinkommt. Da aber Trainingspartner da waren und die Bedingungen so hervorragend, blieb man draußen. Nachdem alle wieder an Land sind und die Boote versorgt haben, geht es gleich zum Essen, wieder einmal essen wir im "Thirsty Wale" gleich um die Ecke. Für morgen haben wir uns den Inder vorgenommen. Im Klub gibt es erst ab dem offiziellen Tag Abendessen. Gestern habe ich gekocht, was für 8 Leute schwierig ist, da wir nur 2 kleine Kochplatten haben und zu kleine Töpfe. Die Zimmer hier haben eine Kochnische. Für die Vermessung ist das Team angemeldet. Die beginnt morgen. Der Vermesser ist heute eingetroffen, habe schon die Papiere hiefür.

 

25.12.2011

Wie von Paul schon berichtet hatten wir heute, am 25.12. ein Barbecue etwa 14 km entfernt vom Klub im Hinterland an einem Bach. Habe mich ganz heimisch gefühlt. Es war wie in einem Tiroler Tal im Sommer, die gleichen Bäume ,Sträucher, das Gras... kühle Luft, supergute Erdbeeren, Kirschen, Paprika, Salat, Beinschinken, Lamm, Bratwurst. Die Coaches spielten Fussball, Europa gegen Südamerika, die Europamannschaft mit Mauro gewann. Die Segler wollten sich lieber in Badminton und Volleyball messen. Nach einem süßen Nachschlag, eine typische Torte mit Baiser, Schlagobers, Kiwi und Erdbeeren ging es wieder zum Klub und unser Team warf sich in die Segelklamotten um noch 2 Stunden zu trainieren. Nach dem gestrigen Trainingserlebnis etwas ernüchtert wurde heute alleine trainiert. Gestern trafen die Athleten auf die Mannschaften aus Singapur, Peru, Finnland (mit argentinischem Coach). Da konnten unsere Sportler nur sehen wie der Abstand zu den Kollegen immer größer und größer wurde. Von den Ungarn ist nur Jonathan Vadnai da, aber der ist top vorbereitet. Er trainiert die soooo langweiligen Übungen, ich meine das Trockentraining, jeden Tag. Die allgemeine Fitness ist gegeben. Wir werden sehen.

 

24.12.2011

Mauro trainiert draussen in der Bucht, wo dann die Regatta stattfindet. Die Luft ist kalt, wenn auch die Sonne scheint. Dicker Neopren oder Trockenanzug ist gefragt. Paul findet die Leute hier sehr freundlich, ich eher verbindlich bemüht. Alles ist sehr praktisch und sauber, aber ohne Geschmack, ich meine Einrichtung und Kleidung der Häuser und Leute. Napier hat 50.000 Einwohner, mit den umliegenden Dörfern 120.000. Die Organisation für die WM ist perfekt. Den Papierkram konnte ich schon zum Grossteil erledigen.